Vorsicht: Gehirnverflachung!

Erotik im Design ist kein Selbstläufer und kann der beabsichtigten Kommunikationswirkung entgegenwirken. Der Psychotherapeut Josef Klausnitzer empfiehlt: Zelebriert den Makel und macht die Erotik wieder spannend!   Erotik ist überall, die Werbung erschlägt uns damit. Das Gesetz „Sex sells“ scheint auf alles angewandt zu werden … Es ist nur ein vermeintliches Gesetz. Es gibt eine … Mehr lesen …

Es ist: Kreisch!

Die Frage, ob es ein schwules Design gibt, beantworten Jens Mundry, Thomas Hüttmann und Robert Pollner – alle drei sind Mitarbeiter des Archivs des schwulen Museums Berlin.   Stimmt die Einschätzung, dass die meisten namhaften Modedesigner Schwule sind? Jens Mundry: Das hängt damit zusammen, das Schwule eine bessere Sensibilität für Ästhetik, Farben und Wohnumfeld haben. … Mehr lesen …

Von den Mühen der Büchermacher

Der Buchmarkt scheint groß, Bücher gibt es viele, Orte, an denen Bücher gekauft werden können, auch. Wie geht den Verlagen, den Buchhandlungen, den Autoren? Und: Ist da noch Platz für neue Verlage und Buchprojekte? Die guten Nachrichten zuerst: Der gesamte Buchmarkt – vom Autor über den Verlag und den Großhändler bis zur Buchhandlung – steigert … Mehr lesen …

Wut auf die Verhältnisse

Im Gespräch mit Oliver Gehrs, Herausgeber und Chefredakteur des unabhängigen Gesellschaftsmagazins »Dummy«, über das Gründen ohne Geld, die Erfahrungen aus 25 bisherigen Ausgaben und den politischen Nachholbedarf der Grafiker. »Dummy« ist 2003 von Jochen Förster, Heike Blümner und Ihnen geboren worden – ohne Geld im Hintergrund, ohne Verlag. Warum haben Sie »Dummy« gegründet? Wir waren … Mehr lesen …

Interview mit Sven Nordqvist: „Manchmal vermisse ich sie“

Sven Nordqvist wohnt in Stockholm, ist 63 Jahre alt – und er ist der Erfinder der Petterson-und-Findus-Geschichten. Erst studierte er Architektur, dann machte er einen Fernkurs für Illustratoren und wurde einer von Schwedens – und Deutschlands – bekanntesten Kinderbuchautoren und -illustratoren. Bitte helfen Sie mir: Wie hoch ist die weltweite Auflage Ihrer Bücher? Deutschland ist … Mehr lesen …

Starker Schwanz aus Plankton-Unternehmen

Milliardenumsätze, tausende kleinster Unternehmen und Strategien, um mehr vom Umsatzkuchen abzubekommen – Michael Söndermann, Kulturstatistiker, über die Bedeutung der Designwirtschaft. Herr Söndermann, wie hat sich in den letzten Jahren die Rolle der Design- und Kreativwirtschaft entwickelt? Die Designbranche ist neben der Gamesbranche offensichtlich der Motor der Kreativwirtschaft. Die Designwirtschaft hat jetzt wieder zu meiner Verblüffung … Mehr lesen …

„Mach weiter, Siggi“

Der Bundestag hat im Oktober letzten Jahres die Kreativwirtschaft als „eigenständigen Wirtschafts- Standort- und Tourismusfaktor“ anerkannt. Einstimmig beschlossen die Abgeordneten, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken.  So ist Politik: Im November 2006 teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Kulturwirtschaft mit, dass „eine ausdrückliche Zuständigkeit für Kulturwirtschaft […] … Mehr lesen …

74.1 – oder: „Anderweitig nicht genannt“ war einmal

Manches klingt trocken, ist aber wichtig. Bei der Klassifikation der Wirtschaftszweige ist es so – die Designer haben einen Erfolg errungen. Erste Zahlen für die Designwirtschaft nach der neuen Ordnung sind frühestens 2010 zu erwarten. Wussten Sie, dass es 2005 über 340000 Unternehmen in Deutschland gab, die mit der Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen beschäftigt waren? Und … Mehr lesen …

„Einfach die Schalen nicht gewürzt“

Ökologisches Produktdesign scheint ein Nischendasein zu führen. Der Umweltwissenschaftler Dr. Norbert Kopytziok unterrichtet dieses Fach an der Berliner Universität der Künste seit Jahren. Ein Gespräch darüber, warum man einen Bierkrug würzen sollte. Herr Kopytziok, Sie haben im letzten Jahr mit Ihrem Seminar den Deutschen Materialeffizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gewonnen. Was haben Sie … Mehr lesen …

Tödliches Gestein –
Wie Uran die Menschen krank macht

Uran macht die Menschen krank: Lungenkrebs, Leukämie, Krebserkrankung des Knochenmarks, Magen- und Leberkrebs, Darmkrebs, Krebs der Gallenblase, Nieren- und Hautkrebs, Geburtsfehler, Totgeburten, Erkrankungen des Immunsystems, psychische Störungen und die Veränderungen der DNA sind die durch Studien verbrieften Folgen des Uranhungers für Atomwaffen und Atomkraftwerke. Auch kulturell und spirituell mache der Uranabbau die Aborigines krank, betont … Mehr lesen …